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Neuigkeiten ueber meine Arbeit

Am Dienstag, dem 18.02.14 habe ich an einer Informationsveranstaltung fuer freiwillige Helfer teilgenommen. Dies war eine Verantsaltung des Vereins "Casal dels Infants" fuer den ich Samstags arbeite. Da die Veranstaltung und auch die Infoblaetter auf Spanisch, Kastellian und Kataln waren und sind, gebe ich euch die Informationen, welche ich ins Deutsche uebersetzen konnte.

- Casal dels Infants ist eine Vereinigung des oeffentlichen Rechts.

- Sie wird vom Staat subvensioniert.

- Besteht seit 30 Jahren.

- Das jaehrlische Budget betraegt 6 000 000 €, davon stammen 60 % von privat Leuten und Firmen und 40 % von staatlischer Seite. Das wurde uns so aufgeschrieben.

- Zur Zeit arbeiten bei Casal 1213 Freiwillige und 150 Angestellte. (In Barcelona) 

- Die Zielgruppen der Arbeit sind Kínder, Jugendliche und junge Erwachsene.

- Das Handlungsleitende Konzept ist das Empowerment.

- Die Mittel sind Informationen und soziale Erziehung. Beides zusammen soll als Mittel gegen den Kreislauf der Armut dienen. Es werden hauptsaechlisch Personen aus social schwachen Familien betreut. Mit sozialer Erziehung ist hier der Erwerb sozialer Kompetenzen und kulturelle Teilhabe gemeint.

- Die drei Pfeiler der Arbeit sind: Lebensraumnaehe (deswegen gibt es fuer jeden Stadtteil eigene Einrichtungen und Netzwerke), soziale Erziehung und Nachhaltigkeit.

- Die Arbeit findet zu 70 % in den Zentren und zu 30 % auf oeffentlichen Plaetzen statt. Als Teil des Lebensraums dienen die oeffentlichen Plaetze als niedrigschwelliger Zugang zum Hilfsangebot. Als Beispiel fuer ein solcher Zugang dient das Projekt der Casette de Barri, bei welchem ich mitarbeite.

- Die Arbeit soll als Puffer zu Armut, Drogen und Prostitution dienen, mit welchen die Kínder und Jugendlichen taeglisch konfrontiert werden. Deshalb ist es wichtig ihnen einen Schutzraum zu bieten, in dem sie sich entfalten und lernen koennen.

- Wir Freiwillige sollen die Kínder und Jugendlichen zu "positiven" Aktivitaeten motivieren. Was damit gemeint ist, sollen wir selbst herausfinden....wir sollen einfach aufs Verhalten der Kínder und Jugendlichen achten. Zum Beispiel, dass sie sich freuen uns zu sehen, von sich aus mit uns in Kontakt treten und das sie sich freuen (lachen, laecheln)....die andere Arbeit (Informationsweitergabe, usw.) wird von den Hauptamtlischen geleistet.

Soviel zu diesem Thema....wenn ich mehr uebersetzen kann, dann melde ich mich wieder.

Ich habe meinen Vertrag dort unterschrieben und eine Urkunde fuer die Teilnahme an der Infoveranstaltung erhalten....vielleicht stellen die mir noch ein Praktikumszeugniss aus, bevor ich wieder nach Deutschland gehe. 

23.2.14 14:29
 


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