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    nunca olvido todo






Ende

Hallo,

ihr musstet lange auf das Ende dieses Blogs warten, aber nun ist es soweit.

Ich hoffe, dass der Blog einen kleinen Einblick in mein Praktikum geben konnte.

Na dann....adios

26.5.14 10:56


Abschlussgespräch mit Wolfgang Striebinger vom 20.03.2014

I: Ich (Nicolai Eduard Schwartz)

W: Wolfgang Striebinger


I: Hallo Wolfgang, danke, dass du dir die Zeit nimmst um mit mir zu sprechen.

W: Hallo Nicolai, bitte.

I: Könntest du mir etwas über dich und das „Chirunguito de Dios“ erzählen. Was hat dich dazu bewegt, mit dieser Arbeit zu beginnen und was sind deine Gedanken und Leitsätze deiner Arbeit.

W: Ich bin 1953 in Ludwigshafen am Rhein geboren worden. Mit 18 Jahren habe ich mich der damaligen Hippie-Bewegung angeschlossen. Ich habe mich mit anderen Gleichgesinnten auf den Weg nach Indien gemacht. Es war eine aufregende Reise in einem bunt bemalten Bus. In Indien angekommen, hab ich mich auf die Suche nach dem Inhalt und Sinn des Lebens gemacht. Dabei habe ich auch, wie alle damals, mit Drogen experimentiert. Im Laufe der Zeit bin ich völlig mittellos auf der Straße gelandet, wo ich Monate verbracht habe. Es war keine schöne Erfahrung in Indien auf der Straße zu leben. Es war eine harte und gefährliche Zeit. Nach mehreren Monaten hatte ich einen Österreicher kennengelernt, der mich mit in seine Gemeinde geholt hatte. Dort bekam ich Hilfe, Essen, ein Dach überm Kopf, Arbeit und einen Sinn. Solange ich funktionierendes Mitglied der Gemeinde war, sprich mein Aufgaben erledigt hatte, hatte ich Essen und ein Obdach. Weiterhin konnte ich viel Zeit verbringen, mich mit der Bibel auseinanderzusetzen. Ich hatte die Bibel studiert, welche mir auch einen Sinn des Lebens gegeben hatte. Nun ja - aus dieser Bewegung sind die sogenannten Dilaram Häuser entstanden, welche es Heute noch gibt.

Im Sinne der Erfahrungen, welche ich damals gemacht habe, habe ich das Konzept des „Chirunguito de Dios“ aufgebaut. Ich nehme freiwillige Helfer von der Straße und gebe ihnen Essen, Kleidung, ein Dach überm Kopf und versuche ihnen bestmöglich zu helfen. Dafür helfen sie bei mir im Lokal mit.

Ich war zwei Jahre lang teil dieser Gemeinde, bis ich mich wieder auf den Weg nach Deutschland gemacht hatte. Ich wollte meine neue Spiritualität und Erfahrungen teilen, deswegen bin ich Pastor einer evangelischen Gemeinde geworden. In dieser Zeit hatte ich auch meine Ex-Frau kennengelernt, welche ich auch geheiratet hatte.

1982 bin ich weiter nach Bilbao gezogen. Dort hatte ich sieben Jahre lang den schwächsten der Schwachen geholfen. Ich baute ein Netzwerk aus 14 Wohnungen und Lokalen auf, wo der christliche Glaube gelebt und verbreitet wurde.

1991 bin ich dann mit meiner Gemeinde nach Barcelona weitergezogen. Unsere Mission war es die Worte Christi zu verbreiten und denen zu helfen, welche nichts außer Probleme hatten. 1999 bin ich dann mit der Gemeinde in das Barrio de Raval gezogen, wo wir in einem kleinen Lokal unsere Arbeit fortgesetzt hatten. Das war so ungefähr der Grundstein vom Chirunguito wie du es jetzt kennst. Seit dem Jahr 2000 haben wir nun das Lokal und unsere Kleiderkammer mit Dusche und unser Waschmaschine und Trockner.

2008 bis 2009 war ich in Deutschland. Ich wollte es nochmals mit meiner Frau versuchen, mit der ich auch eine Tochter habe. Ich habe in diesem Jahr als Sozialarbeiter in einem Jugendhaus für jugendliche Männer mit Migrationshintergrund gearbeitet. Jedoch hat nicht alles so funktioniert wie ich es mir vorgestellt hatte und die Sehnsucht nach Barcelona und meinem Lokal wurden größer. Deswegen bin ich wieder hierher gegangen.

Hmmm (&hellip mein Leitsatz, wenn ich denn jetzt so formulieren muss, wäre der ungefähr so. Von Anfang an bestand meine Berufung den Obdachlosen gegenüber darin, ihnen Essen und warmhaltende Kleidung zu geben, ihnen auch zugleich etwas menschliche Wärme zu spenden, die wir alle so sehr benötigen. Diesen Menschen ihre Würde zurückzugeben, darin besteht meine bzw. unsere Hauptaufgabe. Die Rettung der Obdachlosen besteht für uns in einem Teller Essen, einer Tasse Kaffee, sauberer Wäsche, einer warmen Dusche. Wir kümmern uns um diese kleine Rettung der Gestrandeten. Durch eine würdevolle Behandlung können sie Hoffnung schöpfen

I: Sehr interessant, was du alles miterlebt hast.

W: Danke

I: Was ist den für die nähere Zukunft geplant ?

W: Wir haben neue Räume mieten können. Wir haben jetzt endlich einen Lagerraum und eine neue Mitarbeiterwohnung. Durch den Lagerraum können wir endlich den ganzen Raum im Lokal für das Tagesgeschäft nutzen und unseren Brüdern von der Straße einen gemütlicheren Raum zur Verfügung stellen. Außerdem soll im neuen Lagerraum auch ein kleines Beratungsangebot, welches von einer Freundin des Vereins initialisiert und organisiert wird und ein Kleiderverkauf für Bedürftige, welche nicht auf der Straße leben installiert werden. Weiterhin wird die alte Mitarbeiterwohnung, in welcher du gelebt hast, gekündigt werden und die Freiwilligen ziehen in die frisch renovierte Wohnung ein.

I: Wow, da habt ihr noch viel Arbeit vor euch.

W: Ja, haben wir. Aber es ist schön zu sehen wie unsere kleine Pflanze (das Chirunguito) wächst und widerstandsfähiger wird.

I: Danke Wolfgang, dass du dir die Zeit für mich genommen hast.

W: Bitte, hab ich gern gemacht.

I: Jetzt zum Abschluss meines Praktikums wollt ich mich nochmals bei dir für die einmalige Gelegenheit bedanken, dass ich bei dir arbeiten durfte. Es war eine wirklich schöne und lehrreiche Zeit für mich, welche ich nicht missen möchte. Ihr leistet hier eine wunderbare und wertvolle Arbeit und ich war und bin jeden Tag aufs neue fasziniert, wie ihr eure Arbeit stemmt und organisiert und das ohne einen riesigen Verein im Rücken oder dem Verwaltungsapparat der Caritas. Ihr habt meinen größten Respekt für eure Leistung und ich wünsche euch alles erdenklich Gute für eure Zukunft.

W: Vielen Dank für die lieben Worte. Es war auch für mich eine spannende und schöne Zeit mit dir. Es hat mir Spaß gemacht mit dir zu arbeiten und du hast dich wirklich gut geschlagen. Ich wünsche dir auch alles Gute und würde mich freuen dich wieder zu sehen.

26.5.14 10:53


Interviews

Hola buenos dias chicos y chicas. Hoy tengo dos interviews para vosotros.

 

 

Die folgenden Interviews sind aus Gründen des Datenschutzes anonymisiert.

Die Übersetzungen aus der spanischen Sprache erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Interview 1

I: Hallo A und danke, dass du dir für mich Zeit nimmst.

P: Bitte, für dich doch immer.

I: Kannst du mir etwas über dich erzählen und warum du in Barcelona bist?

P: Ja, kann ich gerne machen. Ich bin 51 Jahre alt und komme ursprünglich aus Südspanien. Als ich noch ein kleines Kind war sind meine Eltern mit meiner kleinen Schwester und mir nach Süddeutschland gegangen. Sie sind als Gastarbeiter gegangen. Ich bin dann in Deutschland aufgewachsen. Mit 14 habe ich angefangen Drogen zu nehmen, dass erste Mal auf einem Konzert und danach mit meinen Freunden. Wir haben Gras geraucht und später alles was wir so hatten. Meine Eltern und meine Schwester haben davon nichts gewusst, bis ich vor 12 Jahren aus Deutschland ausgewiesen wurde.

I: Wieso denn?

P: Ich wurde an der holländischen Grenze beim Schmuggel erwischt worden. Die haben 1o Magic-Mushrooms und knapp 2,8 Kilo Gras bei mir gefunden. Deswegen habe ich 1,5 Jahre im Knast gesessen und dann haben die mich in den Flieger nach Barcelona gesetzt. Ich durfte Deutschland für 10 Jahre nicht betreten.

I: Wieso nach Barcelona?

P: Ich weiß es nicht. Ich war zuvor auch noch nie in Barcelona.

I: Aber mittlerweile darfst du wieder nach Deutschland?

P: Ja, ich habe letztes Jahr auch meine Familie besucht.

I: Also hast du noch Kontakt?

P: Ja, ich chatte regelmäßig mit meiner Familie.

I: Was heißt denn Familie? Wer lebt denn alles in Deutschland? Und wie regelmäßig?

P: Meine Eltern, meine Schwester, mein Schwager, meine zwei Nichten und meine Ex-Frau leben in Deutschland. So oft ich kann. Mit meiner Schwester und ihrer Familie mindestens einmal pro Woche.

I: Wie ist der Kontakt so?

P: Super! Wenn es mir mal schlecht geht, baut es mich immer wieder auf, wenn ich mit meiner Familie chatte.

I: Hilft dir das etwa bei Krisen und Problemen weiter?

P: Ja, auf jeden Fall  Familie ist mir sehr wichtig.

I: Gibt es sonst noch etwas, was dir weiterhilft?

P: Mein Glauben, dass sich alles im Leben zum positiven wendet.

I: Wie?

P: Nun ja, guck mal (...) Ich bin als Obdachloser nach Barcelona gekommen, ich habe hier meine Lebensgefährtin gefunden, nächsten Monat ziehen wir zusammen und ich habe einen neuen Job.

I: Wow, da haste recht. Freud mich.

P: Danke.

I: Ich danke dir, dass du dir Zeit für mich genommen hast.

P: Immer wieder gern.

 

Interview 2

I: Hallo B, danke für deine Zeit.

P: Bitte, keine Sache.

I: Ist es möglich, dass mir was über dich erzählst?

P: Natürlich. Also ich bin jetzt 47 und im Umland Barcelonas aufgewachsen. In einem Dorf nördlich von hier.

I: Was hast du gearbeitet?

P: Ich war bei der Müllabfuhr.

I: Warum bist du in Barcelona?

P: Ich bin damals wegen der Liebe hier her gezogen. Ich lernte eine Frau kennen, die hier her gegangen ist. Ich bin mitgegangen.

I: Was ist dann passiert?

P: Nach ein paar schönen Jahren war alles vorbei. Die Beziehung war zu Ende.

I: Warum bist du dann hier geblieben?

P: Ich hatte mich in der Zwischenzeit an die Stadt gewöhnt und fühl mich hier wohl.

I: Wie war die neue Zeit für dich?

P: Traurig, ich bin in ein Loch gefallen.

I: Was hat dir damals geholfen?

P: Meine Freunde, die helfen mir immer, wenn ich Probleme habe.

I: Hast du noch Kontakt zu deiner Familie?

P: Meine Eltern sind tot. Geschwister hab ich keine.

I: Mein Beileid. Und zum Rest der Familie?

P: Hab ich keinen Kontakt.

I: Möchtest du mir noch was erzählen, was du auf dem Herzen hast?

P: Im Moment nicht, aber ich rede mit dir, wenn mir was einfällt.

I: Na, dann vielen Dank.

P: Keine Ursache

 

 

 

 

Das Interview mit Herrn Striebinger muss noch niedergeschrieben und ihm zum Korrekturlesen gegeben werden.

 

13.4.14 18:42


Vorschau

Hier kommt mal eine Vorschau auf das, was euch in diesem Blog noch zu erwarten hat.

- 2 Interviews mit wohnungslosen Mitbuergern

- Inteview mit Hrn. Striebinger (Chef)

 

Hasta luego ! 

4.3.14 14:33


Noch mehr Infos.........

Ich habe wirklich Informationen ueber eine Einrichtung, aehnlich dem CFZ St. Christophorus KL, gefunden. 

Sie wird vom Hospital Sant Joan de Deu Barcelona gefuehrt.

Sie haben 175 Plaetze fuer wohnungslose Mitbuerger_innen. (Laut Ihnen seien 3000 Menschen in Barcelona obdachlos)

Das Konzept besteht aus drei Pfeilern:

- materielle Versorgung (Wohnraum, Geld, Nahrungsmittel, Dinge des taeglischen Bedarfs)

- Arbeit (Es werden den Klient_innen einrichtungsintern und extern, bei Kooperationspartnern, Arbeitsplaetze zur Rehabilitation angeboten.)

- psychologische und sozialarbeiterische Betreuung und Beratung.

 

Prinzipiell lassen sich diese drei Pfeiler auch in der Arbeit des CFZ St. Christophorus KL finden. 

4.3.14 14:29


Hola mundo !

Neuigkeiten aus dem schoenen Barcelona.

 

Da wir am Donnerstag nach der Arbeit eine Teamsitzung hatten, bin ich nicht mehr zur Caritaszweigstelle gegangen. Am Montag (Gestern) war ich dort. Hier das Ergebnis:

"Ich habe hier keinen Vermerk, dass Du schonmal bei uns warst Nicolai. Da musst du dich irren." (Empfangsdame)

"Ich war vor 3 Wochen hier und da wurde mir gesagt, dass sich ein Sozialarbeiter Zeit fuer mich nehmen wollte und ein Interview mit mir in Englisch machen wollte. Es hat sich bis jetzt noch niemand bei mir gemeldet. Koennte ich bis naechste Woche Mittwoch einen Termin bekommen ?" (Ich)

"So kurzfristig kann ich keine Termine vereinbaren, aber du kannst unsere Internetseite besuchen." (Empfangsdame)

"Danke, Tschuess" (Ich)

Ihr seht Kommunikation und Dokumentation sind das A und O. Jetzt habe ich keinen Termin bekommen.

Aber hier der Link zur Seite:

 http://www.caritasbcn.org/ca/

Und hier der Link zur Wohnungslosenhilfe:

 http://www.caritasbcn.org/ca/persones_sense_llar

 

Zusammenfassung:

 Caritas Barcelona unterhaelt 52 Projekte zur Unterstuetzung wohnungsloser Mitbuerger_innen. Darunter sind zum Beispiel 217 Wohnungen und Wohngemeinschaften, Tageszentren und Stellen zur Medikamentenausgabe.

Die Caritas arbeitet nicht dirket mit den Leuten auf der Strasse, sondern nur mit den Leuten in den Zentren.

Um die Leute direkt auf der Strasse kuemmert sich der Verein Arreles.

Arreles unterhaelt derzeit drei Beratungszentren in Barcelona. Weiterhin bieten sie Streetwork an. Es handelt sich um einen privaten Verein, welcher vom Staat subvensioniert wird.

Hier der Link: 

http://www.arrelsfundacio.org/es

 

Viel Spass beim lesen :-D 

 

 

4.3.14 14:20


Antwort auf Peters Frage vom 03.02.14

Hallo Peter,

 

am 03.02.14 hast du mich gefragt, ob es moeglich sei in Barcelona Soziale Arbeit zu studieren.

Mittlerweile kann ich dir sagen...."ja".

An der Universitaet Barcelonas gibt es den Studiengang "soziale Arbeit"

Hier ist der Link zum Angebot (Der Link ist auf Englisch):

 http://www.ub.edu/web/ub/en/estudis/oferta_formativa/graus/fitxa/S/G1027/index.html

Weiterhin gibt es noch ein gesondertes Studium der Sozialpaedagogik.

Hier der Link, ebenfalls auf Englisch:

 http://www.ub.edu/web/ub/en/estudis/oferta_formativa/graus/fitxa/S/G1028/index.html

 

Gruesse aus dem sonnigen Barcelona.

Hasta luego Nic! 

 

26.2.14 20:44


Bis jetzt hat sich noch kein Mitarbeiter der Caritas Barcelona bei mir gemeldet. Morgen habe ich einen kurzen Arbeitstag (bis 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Arbeit werde ich nochmal hin gehen.

26.2.14 20:30


Neuigkeiten ueber meine Arbeit

Am Dienstag, dem 18.02.14 habe ich an einer Informationsveranstaltung fuer freiwillige Helfer teilgenommen. Dies war eine Verantsaltung des Vereins "Casal dels Infants" fuer den ich Samstags arbeite. Da die Veranstaltung und auch die Infoblaetter auf Spanisch, Kastellian und Kataln waren und sind, gebe ich euch die Informationen, welche ich ins Deutsche uebersetzen konnte.

- Casal dels Infants ist eine Vereinigung des oeffentlichen Rechts.

- Sie wird vom Staat subvensioniert.

- Besteht seit 30 Jahren.

- Das jaehrlische Budget betraegt 6 000 000 €, davon stammen 60 % von privat Leuten und Firmen und 40 % von staatlischer Seite. Das wurde uns so aufgeschrieben.

- Zur Zeit arbeiten bei Casal 1213 Freiwillige und 150 Angestellte. (In Barcelona) 

- Die Zielgruppen der Arbeit sind Kínder, Jugendliche und junge Erwachsene.

- Das Handlungsleitende Konzept ist das Empowerment.

- Die Mittel sind Informationen und soziale Erziehung. Beides zusammen soll als Mittel gegen den Kreislauf der Armut dienen. Es werden hauptsaechlisch Personen aus social schwachen Familien betreut. Mit sozialer Erziehung ist hier der Erwerb sozialer Kompetenzen und kulturelle Teilhabe gemeint.

- Die drei Pfeiler der Arbeit sind: Lebensraumnaehe (deswegen gibt es fuer jeden Stadtteil eigene Einrichtungen und Netzwerke), soziale Erziehung und Nachhaltigkeit.

- Die Arbeit findet zu 70 % in den Zentren und zu 30 % auf oeffentlichen Plaetzen statt. Als Teil des Lebensraums dienen die oeffentlichen Plaetze als niedrigschwelliger Zugang zum Hilfsangebot. Als Beispiel fuer ein solcher Zugang dient das Projekt der Casette de Barri, bei welchem ich mitarbeite.

- Die Arbeit soll als Puffer zu Armut, Drogen und Prostitution dienen, mit welchen die Kínder und Jugendlichen taeglisch konfrontiert werden. Deshalb ist es wichtig ihnen einen Schutzraum zu bieten, in dem sie sich entfalten und lernen koennen.

- Wir Freiwillige sollen die Kínder und Jugendlichen zu "positiven" Aktivitaeten motivieren. Was damit gemeint ist, sollen wir selbst herausfinden....wir sollen einfach aufs Verhalten der Kínder und Jugendlichen achten. Zum Beispiel, dass sie sich freuen uns zu sehen, von sich aus mit uns in Kontakt treten und das sie sich freuen (lachen, laecheln)....die andere Arbeit (Informationsweitergabe, usw.) wird von den Hauptamtlischen geleistet.

Soviel zu diesem Thema....wenn ich mehr uebersetzen kann, dann melde ich mich wieder.

Ich habe meinen Vertrag dort unterschrieben und eine Urkunde fuer die Teilnahme an der Infoveranstaltung erhalten....vielleicht stellen die mir noch ein Praktikumszeugniss aus, bevor ich wieder nach Deutschland gehe. 

23.2.14 14:29


Neues aus Barcelona

Hola buenas días chicos !

Heute schreibe ich euch mal wieder einen neuen Blogeintrag.

Ich habe euch so lange nichts mehr geschrieben, da mir mein Laptop entwendet wurde !

Am Donnerstag, dem 13.02.14 wurde mir waehrend der Arbeitszeit und anschliessenden Teamsitzung mein Laptop und 150 € geklaut. Die Zeitspanne, in welcher ich nicht in der Wohnung war, war von 07:25 bis 23:40 Uhr. In dieser Zeit hat sich die Tat ereignet. In dieser Zeit waren von meinen drei Mitbewohnern auch alle zu unterschiedlichen Zeiten in der Wohnung....nur ich war nicht oben.

Am Morgen darauf habe ich mit Wolfgang (meinem Chef in Spanien) und Peter (meinem Chef) gesprochen. Mir wurde von Wolfgangs Seite sofort angeboten, dass er mich finanziell unterstuetzen kann. Von Peters Seite her kam die Reaktion, dass er sich sofort um meine Unterstuetzung kuemmern wird. Natuerlich haben Beide beruhigend auf mich eingesprochen. Am Mittag des 14.02.14 (Freitag) habe ich die Nachricht erhalten, dass ich die 150 € und das Geld fuer den Laptop von meinem Team ersetzt bekomme. Ich bekam gesagt, dass meine Kolleg_innen Geld zusammen legen. Von dieser Solidaritaet mir gegenueber war und bin ich immer noch geplaettet. Mit so einer Reaktion haette ich nie gerechnet !!!!! An dieser Stelle vielen vielen Dank ! Ich freue mich, wenn ich euch wieder sehe ! :-D

Da mir die Seriennummer und der Name des Laptop gefehlt haben, konnte ich meine Anzeige bei der Polizei erst am Samstag, dem 15.02.14 erstatten. Ich war bei der Mossos d Esquadra. Zum Glueck hatten die einen Uebersetzer von Englisch in Spanisch.


Zu allem Ueberfluss wurde mir in der Nacht vom Sonntag auf Montag (16.02. auf 17.02.14) mein Geldbeutel geklaut. Diesmal betrug der Schaden meine Bankkarte, 23 €, eine Kopie von meinem Personalausweis und mein Metro-Ticket. Ich wurde wieder in der Wohnung beklaut !!! Und seitdem ist einer meiner Mitbewohner verschwunden......laut Geruechten haelt er sich noch in Barcelona auf. Diesen Schaden hat die Polizei nicht zur Anzeige aufgenommen.....der Schaden sei zu gering, da wuerde sich der nicht Arbeitsaufwand lohnen.

In der Nacht (23:30 Uhr) von Dienstag auf Mittwoch sind zwei Polizeibeamte zu uns in die Wohnung gekommen . Sie wollten mit uns sprechen und weitere Daten aufnehmen.

Nun ja, zum Glueck ist es nur Sachschaden.

Weiterhin habe ich meinen Professor an der DHBW ueber die Situation aufgeklaert. In meinem Fall greift die Fakultaetsloesung fuer Student_innen, welche im Fremdpraktikum keinen Zugriff auf Internet und Strom haben. Wenn ich meine Anzeige mit nach Deutschland nehme, erhalte ich eine Verlaengerung der Abgabefrist von einer Woche. Ergo muss ich dann nicht am 01.04. sondern darf am 08.04. abgeben. Das ist sehr wenig Zeit, die ich effizient nutzen muss.

Nun ja.....jetzt wisst ihr Bescheid.

Schoenes Wochenende. 

 

23.2.14 14:01


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